Eugen Bollin - Durchgänge Markus Britschgi

Eugen Bollin - Durchgänge

Gemälde und Zeichnungen

44 Seiten, engl. Broschur,
Format: 22,5 x 21,5 cm,  
20 farbige und 13 s/w Abbn.

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Ex.

ISBN 3-905198-10-X Preis:  sFr. 20.--

Der «Durchgang», im wörtlichen Sinn als Passage zwischen zwei Orten verstanden, ist wiederkehrendes Thema des künstlerischen Werkes Eugen Bollins. In Malerei und Zeichnung finden sich immer wieder Durchgänge, etwa in sich wandelnden Darstellungen das Klostertor. Es markiert die Schwelle zwischen innen und aussen, zwischen Kloster und Welt. Das Tor steht für das Kloster und damit für den Lebensraum des Künstlers. Andere solche Durchgangsmotive sind der in Zeichnung und Gemälde mehrfach erscheinende Turm der Kirche. Als Symbol steht der Turm für die geistige Dimension. Er erscheint oft in Kombination mit dem materialisierten Körper der wesenhaft, anthropomorph gestalteten Klosteranlage.

Der Klostergarten mit den langen Baumreihen bildet ein weiteres kompositionelles Strukturelement im Aussenraum. Im Innern vermittelt die Abfolge der langen Gänge Raumidentität. Diese, dem Innen- und Aussenraum der Klosteranlage zugeordneten, wiederkehrenden Motive, dienen als Klammern der Komposition in Zeichnungen und Gemälden.

ohne Titel, 1992, Bleistift auf Papier

 

ohne Titel, 1992, Acryl auf Malkarton

 

 

ohne Titel, 1992, Öl auf Holz

Aus der Welt des Rituals

Bilder, Worte und Sätze verbinden sich zu einem mehrschichtigen Kosmos. Sie verschmelzen Bewusstes und Unbewusstes in einer auf Transzendenz hin angelegten Haltung. Eugen Bollins innere und äussere Welt ist bevölkert von zahllosen Erscheinungen, die oftmals geprägt sind von rituellen Handlungen, die in wiederholten Chiffren Erlösung suchen. Barocke Architektur des Klosters Engelberg findet expressive Entsprechung in von Transzendenz geprägten Kunstwerken. So werden Geistesgeschichte und individuelle Geschichte aus der gelebten Gegenwart miteinander verschmolzen zu neuen Erzählungen. In den Bildern Bollins wird (s)ein Kosmos konkret. In den verschiedenen Medien, in der Lyrik, der Malerei und der Zeichnung, ergänzen sich das Schaffen des Künstlers zu einem umfassenden Ganzen. Seine Werke lassen unseren Kosmos - in ihrer Anbindung an die geistige Dimension - reich und sinnvoll erscheinen.

ohne Titel, 1992, Acryl auf Pavatex

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