Emil Schill, Monografie Markus Britschgi
Doris Fässler

Emil Schill
1870-1958 

Monografien eines Spätimpressionisten

284 Seiten, Klappenbroschur mit Fadenheftung
Format 26,5 x 20 cm,
82 Farbtafeln und 187 s/w - Abbn.

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Ex.

 

ISBN 3-905198-16-9 Preis:  sFr.62.--

Nach Studienjahren in Karlsruhe, Mannheim, München und Paris liess sich Schill in seiner Heimatstadt Basel nieder. Emil Schill galt um 1905/10 als einer der bedeutendsten Schweizer Künstler, der mit seiner Malerei früh in Museums- und Privatsammlungen Eingang fand und in allen massgebenden schweizerischen Ausstellungen vertreten war. Als eines seiner Hauptwerke gilt die Wandbemalung im Grossratsaal des Basler Rathauses. Mit seinen spätimpressionistischen Juralandschaften eroberte er sich einen wichtigen Platz in der nationalen Kunstgeschichte. 1911 übersiedelte Schill von Basel nach Obwalden und empfing seine Freunde und Förderer nun in  seinem eigenen Atelier- und Wohnhaus. Die Entdeckung der voralpinen, oft herben  Landschaft Obwaldens löste die sanften hügeligen Juralandschaften ab. Im Spätwerk nach 1940 fand Schill zum Motiv eindrücklicher Terrain- und Wolkenbilder. Ihnen vorausgegangen war eine lange Reihe an „Studien”  kurzen, fast fotografischen Notationen des Augeblicks,  gemalt auf Holz.

 Sommertag, 1922, Öl auf Holz

Eine ausführliche Biografie, Bibliografie und das Ausstellungsverzeichnis ergänzen diesen schönen Bildband, der mit aufschlussreichen Dokumentaraufnahmen abgerundet wird.

Hellsau (Frühlingslandschaft), 1897, Öl auf Holz

Porträt einer jungen Frau, um 1900, Öl auf Leinwand

Die Monografie stellt das Schaffen des bedeutenden Landschafters neu zur Diskussion. Die Werkanalyse zeichnet die frühen Parallelen und  Differenzen auf zu seinen Lehrern, Zeitgenossen und Freunden aus dem Basler Kreis. Der gesellige Schill war befreundet mit Arnold Böcklin, Fritz Schider, Franz Baur und Cuno Amiet. Emil Schill war einer der herausragendsten schweizerischen Landschaftsmaler am Übergang zur Moderne. Ein zweiter Text widmet sich dem Phänomen des Rückzugs aufs Land, welches zahlreiche Schweizer Künstlerbiografien um und nach 1900 charakterisiert.

 

Vorfrühling (Stöckalp), um 1914, Öl auf Leinwand

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